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  Care-Sheet Python regius

Haltung im Terrarium:
Terrariengröße: 
Mindestfläche 0,90m² bei einer Höhe von 70cm für 2 adulte Tiere. Für jedes weitere Tier ist die Grundfläche um mind. 0,20m² zu erhöhen (gem. der österreichischen Tierhaltungsverordnung).

Terrarieneinrichtung:

  • Eine Trinkwasserschale
  • Ein Thermo- Hygrometer zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
  • Mindestens eine Höhle/Versteckmöglichkeit pro Tier. Günstig wäre die Verteilung der Unterschlupfe auf mehrere Wärmezonen im Becken.
  • Bodengrund aus Torf, Erde, Rindenmulch oder Holzhäcksel – ein Viertel des Bodengrundes ist dabei permanent feucht zu halten.
  • Zusätzlich sind den Tieren gem. der österreichischen Tierhaltungsverordnung ein Kletterast sowie ein Badebecken anzubieten.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
Tag: 29-31°C, lokal bis zu 35°C
Nacht: Nur minimale Temperaturabsenkung
Luftfeuchtigkeit: 60-90%
Die erforderliche Luftfeuchtigkeit wird im Normalfall durch Sprühen mit einer herkömmlichen Handsprühflasche zusätzlich zum Feuchthalten des Bodens (s.o.) erreicht.

Beleuchtung, Heizung:
Beleuchtung: Grundbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, herkömmlichen Glühbirnen, Spotstrahlern oder ähnliches – die Leuchtmittel sind in jedem Fall berührungsgeschützt zu montieren um die Tiere vor Verbrennungen zu schützen (z.B. Lampenschutzkorb o.Ä.)
UV-Beleuchtung ist nicht erforderlich!
Die Beleuchtungsdauer beträgt (außerhalb der Wintermonate) ca. 12 Stunden pro Tag.
Heizung: Falls erforderlich sind zusätzlich zur wärmeerzeugenden Beleuchtung, Heizkabel, Heimatten, Heizpaneele, Elstein-Strahler oder Ähnliches zu verbauen um die nötige Temperatur zu erreichen.  

Futter:
Kleinsäuger: Mäuse, Vielzitzenmäuse, Hamster, Ratten
Futtertiergröße: die maximale Futtertiergröße entspricht dem größten Umfang der Schlange
Zusätzliche Supplementierung: Im Normalfall nicht erforderlich.


Winter:
Verkürzung der Beleuchtungsdauer und geringfügige Absenkung der Temperatur für 3 bis 4 Monate. Dadurch wird bei adulten weiblichen Tieren in der Regel auch die Folikelbildung eingeleitet.

Quarantäne:
Neu erworbene Tiere sind zunächst EINZELN in Quarantäne zu halten um eine Einschleppung von Krankheiten in den eigenen Bestand zu verhindern. Bei direktem Besatz in ein fertig eingerichtetes Becken besteht selbst bei Einzelhaltung (also auch ohne Ansteckungsgefahr für andere Reptilien) des Weiteren die Gefahr das ganze Becken bei Parasitenbefall/Krankheit zur Desinfektion komplett ausräumen zu müssen um den Befall erfolgreich bekämpfen zu können. Bevor ein neu erworbenes Tier daher in das Endterrarium gesetzt wird oder mit anderen vergesellschaftet werden kann, ist es unbedingt notwendig die Quarantäne einzuhalten und während des Quarantänezeitraums einige Kotprobenuntersuchungen durchführen zu lassen, die keinerlei Parasitenbefall und/oder sonstige Krankheiten nachweisen.

Meldepflicht:
In Österreich sind alle Reptilien meldepflichtig! Die Meldung erfolgt beim zuständigen Magistrat bzw. der Bezirkshauptmannschaft. Formulare hierfür lassen sich problemlos im Internet finden.
Die Meldung ist kostenlos.

Literaturempfehlung:
„Python regius – Das Kompendium“ Kevin McCurley – Chimaira Verlag 
„Python regius – Der Königspython“ von Thomas Kölpin – Natur und Tier Verlag

Webtipps:
Tierhaltungsverordnung Anlage 3



 
   
   
   
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